Voraussetzungen zur Ausbildung

Voraussetzungen Hundetrainer Ausbildung

Voraussetzungen zur Hundetrainer Ausbildung

Anforderungen/Voraussetzungen einer Hundetrainer Ausbildung

Die Frage nach den Anforderungen einer Hundetrainer Ausbildung lässt sich gar nicht so leicht beantworten. Denn sie hat viel mit dem ganz persönlichen Anspruch des Einzelnen an sein individuelles Können zu tun. Auf den ersten Blick erscheint nichts einfacher, als einem Hund ein Leckerchen vor die Nase zu halten und ihn damit zu einem bestimmten Verhalten zu veranlassen. Oder ihn schlicht zu bestrafen, wenn er etwas tut, das man nicht möchte. Tatsächlich funktioniert dergleichen allzu oft, ohne dass der „Trainer“ wirklich weiß, was er da tut. Leider. Denn wirklich gutes Hundetraining verlangt sehr viel mehr.

Hunde verstehen

Es verlangt zuvorderst, das Wesen des Hundes erfasst zu haben, zu wissen, was dieses Lebewesen ausmacht, welches Erbe es in sich trägt und was für den Hund ganz spezifisch und besonders ist. Es verlangt, den Hund sprichwörtlich „lesen“ zu können, also zu erkennen und korrekt zu interpretieren, was er mit den ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten situativ zum Ausdruck bringt. Er besitzt zwar keine Sprache, die der unseren gleicht, dennoch kann er sich mitteilen, kann zu verstehen geben, was ihn bewegt und interessiert, was er braucht oder sich wünscht, was ihm wichtig ist und wofür er bereit ist, sich einzusetzen. Vielfach sind es dabei die wenig offensichtlichen Signale, denen die größte Bedeutung innewohnt. Signale, die wahrzunehmen und zu entschlüsseln ein Trainer gelernt haben muss.

Wissen, wie Tiere lernen

Gleichermaßen wichtig ist, die Gesetze des Lernens verinnerlicht zu haben. Das Wissen darum, wie Hunde lernen, stellt die zweite tragende Säule guten Hundetrainings dar. Doch nicht nur das: Aus den Erkenntnissen über Lernbiologie sind zahlreiche, wegweisende Trainingsmethoden erwachsen, die jeder anspruchsvolle Hundetrainer kennen und beherrschen sollte. Nur dann kann er gleichsam aus einem ganzen Koffer an Werkzeugen schöpfen und ist nicht auf einzelne, isolierte Instrumente oder vermeintliche Patentrezepte angewiesen. Denn jeder Hund ist anders und was bei dem einen zielführend ist, kann für den anderen kontraproduktiv sein.

Menschen mögen

Zu den Hunden, die ein Hundetrainer betreut, gehören - sofern die Hunde nicht im Tierheim leben - auch ein oder mehrere Hundebesitzer. Menschen, die sehr unterschiedlich sind in ihren Persönlichkeiten, ihren Wünschen und Bedürfnissen, ihren Auffassungen und Werten, ihren Erfahrungen und Bildungshintergründen. Ein guter Hundetrainer muss fähig sein, sich auf diese Unterschiede einzulassen, den Hundebesitzern wertschätzend und partnerschaftlich gegenüber zu treten, sie in ihren Bedürfnissen zu respektieren und im Training so anzuleiten und zu begleiten, dass sie jeweils dort abgeholt werden, wo sie stehen. Dafür sind didaktische Fähigkeiten erforderlich, daneben aber auch Sensibilität und Einfühlungsvermögen und eine tiefe Zuneigung nicht nur zu Vierbeinern, sondern eben auch zu Menschen.

Immer weiter lernen wollen

Das Anforderungspaket komplett machen Kenntnisse der einschlägigen Rechtsvorschriften, insbesondere des Tierschutzgesetzes, der Hundegesundheit und Zucht, betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und Unternehmensführung sowie die Bereitschaft, sich ständig weiterzubilden. Die Ausbildung zum Hundetrainer an der Akademie für Tiernaturheilkunde ATN integriert deshalb die gesamte Bandbreite an Themen, um den Beruf des Hundetrainers qualitätsbewusst und wegweisend ausüben zu können.

Hundetrainer Ausbildung Voraussetzung

Folgende Fähigkeiten werden von einem umfassend ausgebildeten Hundetrainer erwartet:

  • Sehr gute Kenntnisse über Hundeverhalten und hundliches Ausdrucksverhalten
  • routinierter Umgang und Erfahrung mit Hunden
  • Spaß an der Arbeit direkt mit dem Hund
  • Konsequenz und klare Signalgebung
  • Die Fähigkeit, eine Gruppe zu führen und Menschen unterrichten und anleiten zu können (Erwachsenenbildung)
  • Spaß an der Arbeit im Freien und bei jedem Wetter
  • Freude an Pflegetätigkeiten, Reinigung und Putzarbeiten, keine Probleme mit schmutziger Arbeit

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